27. Apr 2020

Von Mitarbeitern für Mitarbeiter

BIA schneidert Masken selbst


Das Thema Mund- und Nasenschutzmasken ist nicht erst seit Einführung der Maskenpflicht in allen Bundesländern aktuell. Im betrieblichen Infektionsschutz spielen Masken schon seit mehreren Wochen eine wichtige Rolle.

War die Versorgungslage mit Masken von Beginn der Corona-Krise an schwierig, ist es dem Solinger Automobilzulieferer BIA im Laufe der vergangenen Wochen gelungen, über verschiedene Kanäle Einwegmasken für die Belegschaft zu beschaffen. „Die Preise für die Masken sind aber stark gestiegen und die Verfügbarkeit bleibt unsicher“, betont Firmeninhaber Jörg Püttbach.

Bei BIA entschloss man sich daher, von Mitarbeitern Mehrweg-Masken aus Stoff schneidern zu lassen. „Wir haben einige gelernte Näherinnen mit entsprechendem Equipment im Unternehmen, die zugesagt haben, uns bei der Versorgung der Kollegen mit Stoffmasken zu unterstützen“, freut sich Püttbach über das Engagement. So hat BIA aus der Not der Kurzarbeit eine Tugend gemacht und lässt die Masken für die Mitarbeiter in Eigenregie herstellen.

„Gerade jetzt, wo die Maskenpflicht flächendeckend kommt, freuen sich viele Mitarbeiter, bald Masken von uns zur Verfügung gestellt zu bekommen, die man natürlich auch in der Öffentlichkeit tragen kann“, betont Püttbach einen positiven Nebeneffekt für die BIA Mitarbeiter.

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BIA schneidert Masken selbst
BIA schneidert Masken selbst
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